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Lange Reisen ins All könnten ziemlich schlecht fürs Gehirn sein.

Ein internationales Forschungsteam kommt zu dem Ergebnis, dass bei längeren Raummissionen nicht nur Muskeln und Knochen schwinden. Auch im Hirn von Raumfahrern zeigten sich nach längerer Zeit in der Schwerelosigkeit Verletzungen und Alterungserscheinungen.

Die Forschenden haben für ihre Studie das Blut von fünf Raumfahrern aus Russland untersucht, die sich im Schnitt etwa ein halbes Jahr auf der Raumstation ISS aufgehalten hatten. In ihrem Blutproben fanden sich kurz nach ihrer Rückkehr Proteine, die auf Hirnverletzungen schließen lassen. Die Forschenden vermuten, dass die durch zu viel Druck im Kopf in der Schwerelosigkeit verursacht wurden.