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Riesenkalmare leben in den Tiefen der Meere - im Schnitt können sie zehn bis zwölf Meter lang werden.

Über die Tiere ist bisher wenig bekannt, sie sind scheu und werden tief unten im dunklen Meer nur selten gesichtet. Ein Forschungsteam der Uni Kopenhagen in Dänemark hat jetzt zum ersten Mal das Erbgut eines Riesenkalmars entschlüsselt. Das Material dafür stammt von toten und lebenden Exemplaren. Raus kam, dass das Erbgut des Riesenkalmars aus geschätzt 2,7 Milliarden Basenpaaren besteht. Damit ist es etwa 90 Prozent so groß ist wie das des Menschen.

Die Forschenden identifizierten allein mehr als 100 Gene, die wohl für das komplexe Gehirn der Riesenkalmare wichtig sind. Sie helfen, es korrekt zu verdrahten. Außerdem wurden Gene erkannt, die es nur bei Kopffüßern gibt und es ihnen ermöglichen, zu irisieren. Bei diesem optischen Phänomen erscheint die Haut je nach Perspektive in anderen Farben - wichtig zur Tarnung.