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Vogelzählungen gibt es jedes Jahr. Auch bei Insekten wird regelmäßig geschätzt, wie viele es gibt und wo sie vorkommen.

Bei Säugetieren fehlte so eine Zählung - bis jetzt. Forschende in den USA haben sich zum ersten Mal zusammengetan, um eine landesweite Datenbank über die Verbreitung von wilden Säugetieren aufzubauen. Begonnen haben sie damit im Herbst 2019. Zwei Monate lang sammelten sie Bilder von Wildtieren aus Fotofallen in allen 50 Bundesstaaten. Die Daten wurden jetzt online und in einem Fachmagazin veröffentlicht.

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Es zeigte sich: Am häufigsten kamen Weißwedelhirsche vor, sie wurden mehr als 34.000 mal fotografiert, an mehr als 1.000 verschiedenen Orten. Insgesamt wurden 83 verschiedene Säugetier-Arten gesehen. Die Forschenden haben die Zählung im vergangenen Jahr wiederholt, und wollen sie auch dieses Jahr wieder machen. Die Daten von 2020 werden demnächst veröffentlicht. Langfristig soll das Projekt helfen, den Zustand der Wildtier-Populationen besser einzuschätzen.