Hyperonirismus wird das Phänomen genannt, dem sich jetzt nochmal Forschende in einem Artikel fürs Fachmagazin L'Encéphale gewidmet haben. Ihrer Meinung nach sollte Hyperonirismus als eigene Störung anerkannt werden - und nicht nur als Symptom, zum Beispiel von psychischen Erkranungen.
Das Problem: Es gibt kaum Forschung zu den epischen Träumen. In dem Artikel werden vier Fallbeispiele von Betroffenen geschildert. Bei Hyperonirismus geht es dabei nicht um Albträume. Das Problem liegt in der Intensität der Träume. Betroffene haben das Gefühl, die ganze Nacht geträumt zu haben.
Die Ursache ist unklar. Die Forschenden sagen, dass es etwas mit der REM-Phase zu tun haben könnte. Das ist die Phase, in der wir typischerweise intensiv träumen. Bei den Betroffenen wurden zum Beispiel oft kleine Unterbrechungen dieser REM-Phase festgestellt. Das kann die Traumerinnerung verstärken.
