Jan Böhmermann ist mit seiner Unterlassungsklage gegen das Kanzleramt gescheitert.

Er wollte Kanzlerin Angela Merkel verbieten lassen, sein umstrittenes "Schmähgedicht" auf den türkischen Staatspräsidenten öffentlich "bewusst verletzend" zu nennen. Das Kanzleramt hatte aber schon angekündigt, dass es die Kritik nicht wiederholen werde. Das Verwaltungsgericht in Berlin hat die Klage deswegen für unzulässig erklärt. Weil eben keine Wiederholung mehr drohe.

Das Gedicht von Böhmermann hatte vor drei Jahren für eine heftige Diskussion um Kunstfreiheit gesorgt und das deutsch-türkische Verhältnis belastet.