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Wer einen Halb-Marathon, einen Marathon oder noch längere Strecken läuft, greift beim Trainieren und bei Wettkämpfen offenbar oft auf Schmerzmittel zurück.

Forschende aus Großbritannien warnen, dass das der Gesundheit schadet. Sie haben mehr als 800 Läuferinnen und Läufer befragt. Fast 90 Prozent der Befragten gaben an, Schmerzmittel zu nehmen, zum Beispiel Ibuprofen. Mehr als die Hälfte nahmen es vor oder während des Laufens. Die Befragung zeigte auch, dass 40 Prozent nichts über die gesundheitlichen Nebenwirkungen von Schmerzmitteln wussten. Wer oft solche Mittel nimmt, riskiert Geschwüre im Magen oder im Darm, Verletzungen der Niere und Herz-Kreislauf-Probleme.

Die Forschenden schreiben: Das Problem ist, dass der Lauf selbst schon das Magen-Darm- und Nierensystem belastet. Wenn dann noch regelmäßig Schmerzmittel genommen würden, werde es gefährlich.

Unter Sportlerinnen und Sportlern sind Schmerzmittel auch im Amateur-Bereich weit verbreitet, das haben auch andere Befragungen gezeigt. Genommen werden die Mittel, um trotz Muskelschmerzen weiter trainieren zu können.

Die Forschenden fänden es gut, wenn Läuferinnen und Läufer mehr Hinweise zu den Gesundheitsrisiken von Schmerzmitteln bekämen. Zum Beispiel, wenn Ausrichter eines Marathons darauf hinweisen.