In der spanischen Stadt Bilbao wird gerade übers Koksen gestritten.

Es geht um Informationsmaterial, das zum Sommerfestival im August an die Besucher verteilt wurde. Die rechtskonservative Volkspartei sagt, die Stadtverwaltung gebe in den Flyern Empfehlungen ab, wie das Koksen richtig funktioniert. Es würde etwa dazu geraten das Kokain gut zu zerkleinern, um die Nase zu schonen. Die Partei findet, damit werde der Drogenkonsum verharmlost.

Die Stadt weist die Vorwürfe zurück. Sie sagt, das Infomaterial sei mit Experten abgesprochen. Mit den Hinweise könnten Gefahren verringert werden. Außerdem seien die Handzettel nur an Menschen gegangen, die sowieso schon Kokain konsumierten oder und drogengefährdet seien.