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Cybermobbing hat unter Kindern und Jugendlichen weiter zugenommen.

Laut einer aktuellen Studie ist jede und jeder Sechste zwischen 8 und 21 Jahren schon einmal im Netz gemobbt worden. Das ist ein Drittel mehr als bei der letzten Umfrage. Unter den 13-17-Jährigen sind sogar jede und jeder Vierte betroffen.

Die Techniker Krankenkasse und das Bündnis gegen Cybermobbing befragen alle drei Jahre Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Diesmal nahmen rund 6.000 Personen teil. Es zeigte sich, dass nicht nur häufiger, sondern auch härter gemobbt wird als früher. Deutlich öfter werden Schülerinnen und Schüler ausgegrenzt oder es werden peinliche oder intime Fotos verbreitet. Laut den Studienautorinnen und -autoren verschärft die Coronakrise das Problem zusätzlich, denn: Wenn Schulen geschlossen und Kontakte beschränkt würden, verlagerten sich die sozialen Kontakte von Jugendlichen noch mehr ins Netz.

Die Folgen sind für die Mobbing-Opfer oft drastisch: Die Techniker Krankenkasse berichtet von Ängsten, Schlafstörungen und Depressionen bis hin zum Suizid.