Der Großbrand auf Afrikas höchstem Berg Kilimandscharo ist eingedämmt.

Tansanias Nationalparkbehörde Tanapa sagte gestern, das Feuer sei zu 99 Prozent unter Kontrolle. Ein Helikopter solle noch die restlichen rauchenden Flecken löschen. Heute berichtete ein Lodge-Manager davon, noch drei sehr kleine Rauchquellen zu sehen.

Der Großbrand war vor einer Woche an der Südflanke des fast 5.900 Meter hohen Kilimandscharo ausgebrochen. Die Löscharbeiten waren wegen der großen Höhe und der starken Winde schwierig.

Fachleute geben für die Brand-Folgen Entwarnung. Der Bayreuther Biologe Andreas Hemp sagte der Nachrichtenagentur dpa, ökologisch sei der Schaden nicht allzu schlimm. Es seien fast nur Buschländer und kaum Bäume abgebrannt. Solche Brände gebe es alle zehn bis 20 Jahre.