Einige Passagierflugzeuge können im Notfall Treibstoff ablassen - das ist notwendig, damit sie bei einer ungeplanten Landung nicht zu schwer sind. Allerdings passiert das normalerweise in ausreichender Höhe, damit das Kerosin als Nebel verdunstet, und in Gebieten, wo wenig Menschen wohnen.

60 Verletzte in den USA

In Los Angeles in den USA hat ein Flugzeug bei einem sogenannten "Fuel-Dump" jetzt aber tonnenweise Kerosin über mehrere Schulen regnen lassen. Die Feuerwehr sagt, dass sechs Schulen betroffen waren. Es soll bis zu 60 Verletzte geben - sie litten unter anderem an Atembeschwerden durch den Treibstoff. Alleine auf einem Spielplatz einer Grundschule gab es mehr als 30 Verletzte.

Ein Sprecher der Fluggesellschaft Delta Airlines sagte, die Maschine der Airline sollte eigentlich von Los Angeles nach Shanghai fliegen, meldete aber kurz nach dem Start Triebwerksprobleme. Weil der Flug 14 Stunden dauern sollte, war die Boeing 777 komplett vollgetankt.