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Trotz Klimadebatte nimmt in Deutschland die Anzahl an Autos zu.

Laut Statistischem Bundesamt waren im Januar gut 48 Millionen PKW zugelassen. Das sind 14 Millionen mehr als zehn Jahre vorher.

Die aktuelle Pendlererhebung zeigt auch, dass im letzten Jahr zwei Drittel aller Erwerbstätigen mit dem Auto zur Arbeit fuhren - auch Strecken unter zehn Kilometern. Das ist in etwa der Wert, der auch schon bei der letzten Erhebung vor vier Jahren herauskam. Öffentliche Verkehrsmittel nutzten den Angaben zufolge im vergangenen Jahr gut 13 Prozent der Erwerbstätigen; zehn Prozent fuhren regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Aus den Daten lässt sich außerdem ein Trend zum Zweit- und Drittwagen pro Haushalt herauslesen: Vor zehn Jahren kamen auf 100 Privathaushalte 102 PKW-Zulassungen, zuletzt waren es 108.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes basieren auf einer alle vier Jahre durchgeführten Pendlererhebung. Die Angaben für das Jahr 2020 beziehen sich nach Angaben der Behörde auf die gut 38,9 Millionen der insgesamt 41,6 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland, die bei der Befragung Angaben zur Entfernung vom Wohnort zum Job sowie zu Zeitaufwand und Verkehrsmittel für den Arbeitsweg gemacht haben.