In den letzten Jahren gab es deutlich mehr Sand- und Staubstürme.

Sie können Atemwegserkrankungen verschlimmern, Ernten und Viehherden vernichten und die Wüstenbildung verstärken. Auf das Problem will die Uno-Vollversammlung aufmerksam machen, in der mehr als 190 Länder der Erde vertreten sind. Deswegen hat die Vollversammlung ein Jahrzehnt der Bekämpfung von Sand- und Staubstürmen ausgerufen. Losgehen soll es 2025.

Ziel ist es, die negativen Folgen von Sand- und Staubstürmen abzuschwächen oder zu verhindern. Zum Beispiel indem Menschen rechtzeitig vor einem heranziehenden Sandsturm gewarnt werden. Es kann auch helfen, wenn Landwirte Böden schonend bewirtschaften und darauf achten, dass Viehherden nicht zu viele Pflanzen fressen, die Erdreich und damit Sand und Staub festhalten.

Geschätzt wirbeln jedes Jahr zwei Billionen Tonnen Sand und Staub in die Atmosphäre, vor allem in eher trockenen Regionen mit wenig Vegetation. Dürren und der Klimawandel verschlimmern das Problem. Weltweit sind laut den Vereinten Nationen mehr als 330 Millionen Menschen unmittelbar betroffen.

2023 wurde der 12. Juli von der Uno zum Internationalen Tag zur Bekämpfung von Sand- und Staubstürmen ausgerufen.