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Luftverschmutzung ist ein großes Gesundheitsrisiko.

Das gilt schon für Babys im Mutterleib. Forschende aus den USA und der Mongolei haben jetzt in einer Studie gezeigt, dass der Einsatz von Luftfiltern die Entwicklung des Gehirns verbessert.

An der Untersuchung haben 540 schwangere Frauen aus Ulan-Bator teilgenommen. Die Hauptstadt der Mongolei gehört zu den Orten mit der schlechtesten Luft weltweit. Von den Frauen bekam die Hälfte einen Luftfilter, den sie bis zur Geburt durchgehend benutzen sollten. Als die Kinder vier Jahre alt waren, maßen die Forschenden ihren Intelligenzquotienten. Bei den Kindern, deren Mütter einen Luftfilter hatten, lag er im Schnitt um 2,8 Punkte höher als in der Kontrollgruppe. Sie hatten außerdem ein deutlich besseres Wortverständnis. Das deutet nach Ansicht der Forschenden darauf hin, dass schlechte Luft sich besonders negativ auf den Spracherwerb auswirkt.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation atmen mehr als 90 Prozent der Menschen weltweit Luft ein, die mehr Schmutzpartikel enthält als von der WHO empfohlen. Das, so die Forschenden, hindert schon Kinder daran, ihr ganzes Potenzial zu entfalten.