Die Vereinten Nationen warnen vor einer deutlichen Zunahme der Sklaverei durch die Corona-Krise.

Weltweit wachsende Arbeitslosigkeit und die Aushöhlung von Arbeits- und Sozialstandards in vielen Ländern drängten arme Menschen in ausbeuterische Verhältnisse. Der Uno-Experte für moderne Sklaverei, Tomoya Obokata, sagte, manche Staaten setzten Arbeitsrechte aus, um einfach und schnell der Wirtschaft zu helfen. Langfristig würden sie aber einen hohen Preis dafür zahlen. Die Regierungen müssten dringend aktiv werden, um die Würde der Menschen bei der Arbeit zu schützen.

Er forderte auch eine Rechenschaftspflicht für die Unternehmen, die während der Pandemie Medikamente, medizinische Ausrüstung oder persönliche Schutzausrüstung herstellen, verarbeiten und liefern.