Ein Bundesgericht in San Francisco hat die Rechte von Migrantenkindern in US-Auffanglagern gestärkt.

Die Richter stellten klar, dass die Kinder Anspruch auf Seife, Zahnpasta und saubere Bettwäsche hätten. Sie argumentieren, dass es von grundlegender Bedeutung sei, dass die Kinder genug zu essen und sauberes Wasser zum Trinken hätten. Aber auch, dass sie in sauberen Einrichtungen mit Badezimmern untergebracht sind.

Das Gericht weist damit den Einspruch des US-Heimatministeriums gegen ein Urteil in erster Instanz zurück. Das Heimatministerium war der Auffassung, dass das Gesetz nicht genau vorschreibe, welche Artikel Migrantenkinder in Auffanglagern zur Verfügung gestellt werden müssten.

Die US-Behörden sind zurzeit mit den vielen zentralamerikanischen Kindern in den Lagern überfordert. Die Zustände dort hatten immer wieder für Empörung gesorgt - und zu Protest, unter anderem in New York, wie auf dem Bild oben.