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Die US-Bundespolizei darf Verdächtige nicht mehr mit Würgegriff oder Druck auf die Halsschlagader unter Kontrolle bringen.

Die Regierung von Präsident Joe Biden hat solche Techniken jetzt verboten. Sie dürfen nur noch in Ausnahmefällen eingesetzt werden, etwa wenn es um Leben und Tod für Polizisten oder andere Beteiligte geht.

Mit den neuen Regeln reagiert die US-Regierung auf eine Reihe von Todesfällen bei Polizeieinsätzen. Am bekanntesten ist der Fall von George Floyd. Der Afroamerikaner war vor etwa anderhalb Jahren bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis gestorben, nachdem sich ein weißer Polizist neuneinhalb Minuten auf seinen Hals gekniet hatte.

Die neuen Regeln gelten jetzt für die rund 130.000 Polizisten, die für Bundespolizeibehörden arbeiten. Andere Polizeibehörden in Städten, Landkreisen oder Bundesstaaten haben die Praxis teilweise schon vorher verboten.