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"Hey, Siri...", oder "Alexa, lauter!" - In Haushalten mit Sprach-Robotern ist sowas regelmäßig zu hören.

Forschende aus den USA führte das zu der Frage: Was macht das mit Kindern? Sprechen sie anders mit anderen Menschen, wenn sie viel Zeit mit Computern verbringen, die ein bestimmtes Sprachmuster brauchen? Eine kleine Verhaltensstudie der Uni Washington kommt zu dem Ergebnis: Die Kinder können gut trennen, ob sie es mit einem Menschen oder einem Roboter zu tun haben, und sie passen ihre Formulierungen entsprechend an. Außerdem unterscheiden sie, ob es um einen bekannten Menschen geht - etwa einen Elternteil - oder um einen unbekannten - zum Beispiel einen der Forschenden, die die Experimente begleiteten.

Überprüft wurde das durch Versuche, in denen die Kinder ein neues Wort - nämlich "bungo!" - lernten, mit dem sie das Verhalten der Roboter beeinflussen konnten: Die Sprachcomputer redeten dann schneller.

In Experimenten mit den Eltern wurde das Ganze zu einer Art Spiel mit einem neuen Wort in "Geheim-Sprache". Im Kontakt mit den Forschenden waren die Kinder zurückhaltend und verwendeten das neue Wort nicht - auch, wenn die Forschenden sehr langsam sprachen.