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Leute, die von einem gemeinsamen Teller essen, finden in Konfliktsituationen schneller eine Lösung.

So war es zumindest in einem Experiment von zwei Psychologinnen der Cornell University und der University of Chicago mit insgesamt 200 Versuchpersonen, über die das Magazin Spektrum berichtet. In einer simulierten Konfliktsituation sollten "Gewerkschaftsvertreter" mit "Unternehmensleitungen" höhere Löhne aushandeln. Dazu bekamen die Probanden Tortilla-Chips mit Salsa-Dip serviert.

Die eine Hälfte der Versuchsgruppen hatten die Snacks auf einem gemeinsamen Teller, die andere bekam zusätzliches Geschirr. Es zeigt sich: Teams, die sich den Snack teilen, brauchten im Schnitt neun Verhandlungstage bis zu Lösung. Teams, die von verschiedenen Tellern aßen, brauchten vier Tage länger.

Die Studien-Leiterinnen glauben, dass das Essen vom gemeinsamen Teller das Konkurrenzdenken beim Verhandeln senkt.