Wälder spenden nicht nur Schatten und produzieren Sauerstoff, ihr Holz ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Ein internationales Forschungsteam hat festgestellt, dass der Klimawandel die Wälder langsamer wachsen lässt. Es hat Daten von über 300 Waldstandorten zwischen 1943 und 2002 untersucht und mit der Entwicklung von Temperaturen und Niederschlag verglichen. Dabei kam raus, dass die Sommertrockenheit das Wachstum von Buche und Eiche im südlichen Ostseegebiet von der deutschen Küste bis Estland in den letzten 30 Jahren immer stärker beeinträchtigt hat. Und das, obwohl die Buche als trockenheitsresistent gilt. Dagegen wird das Wachstum der Kiefer stärker durch mildere Winter gebremst.

Die Forschenden empfehlen, schon jetzt Baumarten zu pflanzen, die mit den Klimabedingungen der Zukunft am besten klarkommen und auch in Zukunft noch Erträge ermöglichen.