In Deutschland leben sieben Prozent der Menschen in einer überbelegten Wohnung.

Das heißt, dass zu viele Menschen zu wenige Zimmer zum Wohnen haben. Zum Beispiel, wenn Eltern kein eigenes Schlafzimmer haben oder sich drei Kinder ein Zimmer teilen müssen. Das Statistische Bundesamt meldet, dass Menschen mit weniger Geld und Alleinerziehende besonders betroffen sind. Von ihnen lebt jeder fünfte auf zu wenig Raum. Menschen mit ausländischem Pass sind häufiger betroffen als Deutsche.

Im EU-Vergleich schneidet Deutschland aber noch ganz gut ab. Unter EU-Bürgern leben 16 Prozent in überbelegten Wohnungen. Besonders viele sind es in Rumänien, Bulgarien, Lettland, Ungarn und Polen.