Die Lage auf dem Wohnungsmarkt hat sich weiter verschärft. Vor allem in Städten gibt es mehr Einwohner.

Das liegt auch daran, dass die Zahl der Einwohner in Deutschland gestiegen ist. Laut Statistischem Bundesamt in einem Zeitraum von sechs Jahren um gut drei Prozent. Grund dafür ist zum einen, dass viele Babys geboren werden und zum anderen, dass mehr Menschen aus dem Ausland nach Deutschland gekommen sind.

Vor allem in Großstädten gibt es mehr Einwohner. Hier müssen die Menschen wegen des Wohnungsmangels näher zusammenrücken. Die durchschnittliche Wohnfläche pro Person liegt laut den Statistikern in Großstädten bei 39 Quadratmetern. Im Bundesdurchschnitt sind es dagegen mehr als 45 Quadratmeter.

Wegen der niedrigen Zinsen investieren immer mehr Menschen in Wohneigentum. Das hat die Immobilienpreise rasant ansteigen lassen. Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen verteuerten sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zwischen 2008 und 2018 um fast 50 Prozent.