ReizdarmsyndromAchtsam die Verdauung beruhigen

Da es die Darm-Hirn-Achse gibt, gibt es einen wissenschaftlich nachweisbaren Zusammenhang zwischen dem, was in unserem Darm passiert und dem, was in unserem Hirn vorgeht – und umgekehrt natürlich. Wir sprechen über das Reizdarmsyndrom.

Dass unser Körper und unser Geist zusammen gehören, haben wir bei "Achtsam" schon oft besprochen. Wir haben also Möglichkeiten, achtsam unseren Körper, unseren Geist und unsere Verdauung zu betrachten.

"Es gibt natürlich nicht nur eine Ursache für den Reizdarm, sondern es können viele unterschiedliche Gründe vorliegen."
Dr. Main Huong Nguyen, Psychologin

Psychologin Main Huong und Moderatorin Diane sprechen in dieser Folge von "Achtsam" darüber, was wir über das Reizdarmsyndrom lernen können, um besser damit umgehen zu können.

Gesünder durch Stressbewältigung

Aber auch Menschen, die dieses Syndrom nicht haben, können aus dieser Episode etwas mitnehmen: Darüber, wie wir besser mit Stress umgehen können, über Ernährung, Yoga und Meditation, – weil all das nämlich bei einem Reizdarmsyndrom helfen kann. Aber eben auch alle anderen Menschen können von diesen Techniken profitieren.

Wie ein MBSR-Kurs gegen Reizdarm hilft, was die Studienlage dazu sagt und was Hypnose ausrichten kann – all das erfahrt ihr in dieser Folge von "Achtsam".

"Ein Reizdarmsyndrom kann etwas mit der Darm-Hirn-Achse zu tun haben, das ist eine Nervenverbindung über die Gehirn und Darm miteinander kommunizieren. Oder mit einer Hypersensitivität des Darms, psychischen Faktoren, gestörter Darmmotorik, veränderter Darmflora und auch der Ernährung."
Dr. Main Huong Nguyen, Psychologin