Der Verfassungsschutz ist einem Bericht zufolge die erste Sicherheitsbehörde vom Bund, die in Zukunft mit einer europäischen Software zur Datenanalyse arbeiten will.
WDR, NDR und die Süddeutsche Zeitung haben recherchiert, dass ein französisches Unternehmen den Zuschlag bekommen hat. Mit dem neuen Tool soll es für die Behörden einfacher werden, große Datenmengen auszuwerten und Zusammenhänge zu erkennen - das soll zum Beispiel bei der Terrorismusbekämpfung helfen.
Das französische Unternehmen liefert eine europäische Alternative zur Software vom umstrittenen US-Unternehmen Palantir. Die wird seit mehreren Jahren in Hessen und Bayern von den Polizeien eingesetzt. Kritische Stimmen sehen bei Palantir Probleme mit dem Datenschutz und eine zu große Nähe zu US-Behörden.
