Wenn man wissen will, welche Tiere in einem Gebiet leben, dann funktioniert das meistens so: Kamerafallen machen Fotos und Menschen gucken sie sich an und bestimmen, welches Tier da zu sehen ist.
Im Journal of Applied Ecology hat ein Forschungsteam nun untersucht, wie gut Künstliche Intelligenz das hinkriegt. Ergebnis: Die meisten Tierarten erkennt eine KI ebenso gut wie die menschlichen Fachleute, seltene Arten allerdings erkannte die KI schlechter.
Die KI war aber viel, viel schneller. Das Forschungsteam gab ihr hundertausende Fotos aus Wildtierkameras in den USA und Guatemala. Menschen bräuchten Monate, um das alles durchzuschauen. Die KI schaffte das in wenigen Tagen.
Das ist vor allem für den Naturschutz interessant, denn so könnte man in Zukunft schneller erkennen, wenn ein Tierbestand in einem Gebiet abnimmt und so auch schneller Schutzmaßnahmen ergreifen.
