Moderne Funktionskleidung hält zwar trocken, belastet aber oft durch schädliche PFAS-Chemikalien die Umwelt.

Diese Ewigkeitschemikalien sind nur sehr schwer abbaubar und reichern sich überall in der Natur an. Forschende in der Schweiz haben gemeinsam mit Textilherstellern eine neue Technologie für umweltfreundliche Alternativen entwickelt.

In einer speziellen Plasma-Anlage werden hauchdünne, fluorfreie Schichten direkt auf die einzelnen Fasern der Garne aufgetragen. Das spart Chemikalien und macht die Kleidung trotzdem sehr widerstandsfähig gegen Regen - teils sogar besser als herkömmliche Beschichtungen. Noch nicht so gut funktioniert das Verfahren aber gegen Fett und Schmutz. Hier müssen die Fachleute noch weiter experimentieren.

Erste Tests haben aber schon gezeigt, dass die neuen Schichten langlebiger sein können als PFAS-Beschichtungen.