Um Künstliche Intelligenz voranzubringen, braucht es unter anderem riesige Mengen an Speicherchips.

Mehrere große Player in dem Business sitzen in Südkorea. Und die machen durch den KI-Boom ordentlich Gewinn. Ein hoher Berater des südkoreanischen Präsidenten findet, dass davon aber alle Menschen im Land profitieren sollten. Kim Yong Beom hat eine Steuer auf KI-Gewinne ins Spiel gebracht. Darüber berichtet die Korea Times.

In einem Facebook-Post schlägt der Präsidenten-Berater vor, übermäßige Unternehmensgewinne sozial umzuverteilen. Aus seiner Sicht sollte das Geld zum Beispiel an ländliche Gemeinden gehen - oder an jüngere Menschen, RenterInnen und KünstlerInnen. Ähnliches hatte vor Kurzem auch schon ein Politiker im Parlament gefordert.

Südkoreas Präsident scheint zumindest im Moment noch nicht so überzeugt davon. Sein Büro teilte mit: Die Positionen des Beraters seien dessen persönliche Meinung.

Auch die Finanzmärkte reagierten auf den Post: Wie die Korea Times schreibt, ging der koreanische Leitindex KOSPI um über 5 Prozent zurück und die Aktien von KI-Chip-Konzerne wie Samsung Electronics und SK hynix velroren an Wert.