HandlungsfähigkeitAkzeptanz: Ein Ja zum Nein
Das Leben läuft oft anders als erhofft: Trennung, Krankheit oder Enttäuschungen werfen uns aus der Bahn. In dieser "Achtsam" klären wir, wir wir uns schmerzenden Gefühlen nähern und warum Akzeptanz uns wieder handlungsfähig machen kann.
Manchmal passieren uns schreckliche Dinge. Sie zerreißen uns das Herz, sind unfair oder einfach nur doof und gemein. Diese Ungerechtigkeit und den Schmerz, der damit verbunden ist, wollen wir natürlich nicht akzeptieren. Wir wollen, dass es anders ist, wollen es ändern oder versuchen, dagegen anzukämpfen.
Akzeptanz bedeutet nicht, das Geschehene gut zu finden
Das ist zwar menschlich – aber leider nicht hilfreich. Denn erst, wenn wir etwas akzeptieren, können wir es ändern oder lernen, damit zu leben. Das ist eine Erkenntnis aus der Achtsamkeitsforschung.
"Akzeptanz bezieht sich auf die Fähigkeit, sich den eigenen Gefühlen, Gedanken und körperlichen Reaktionen gegenüber zu öffnen und sie so anzunehmen, wie sie sind. Anstatt sie vermeiden, loswerden oder verändern zu müssen."
Oft haben wir so große Angst, dass wir an diesen Gefühlen kaputt gehen, dass wir sie unterdrücken, ignorieren oder verdrängen.
- Doch warum ist es so wichtig, alle Gefühle zu fühlen?
- Welche Gefühle sind da, wie nehme ich sie wahr und wie fühle ich sie eigentlich?
Darüber sprechen Main Huong Nguyen und Diane Hielscher in dieser Folge Achtsam. In der Folge erwarten euch Erkenntnisse aus Studien zur Akzeptanz sowie konkrete Übungen und Tools, mit denen wir lernen können, unsere Fähigkeit zur Akzeptanz zu kultivieren.