AchtsamkeitWie uns Resilienz bei der Bewältigung von Krisen hilft

Wie sehen wir die Welt, wie gut kommen wir mit Dingen klar, die so nicht geplant waren? Wie wir mit dem Tod eines geliebten Menschen, einer weltweiten Pandemie oder einer Trennung umgehen, entscheidet auch unsere Resilienz. Wie wir sie stärken können, klären wir in dieser Ausgabe Achtsam.

Resilienz ist, wenn man trotz Krisen wieder aufsteht. Manche Menschen kommen mit Krisen besser klar als andere. Das liegt am Umfeld, unserer Familie, den Umständen, aber eben auch an uns selbst.

Die einen haben dann eine posttraumatische Belasstungsstörung und andere posttraumatisches Wachstum. Und dann gibt es auch ganz viele Abstufungen dazwischen, wie wir individuell mit Krisen umgehen und wie es uns danach geht. Psychologin Main Huong Nguyen und Diane Hielscher sprechen diese Woche über Resilienz.

"Resilienz wird definiert als ein Prozess, in dem man Stressoren erlebt oder Bedrohungen und es schafft, sich daran sogar gut anzupassen."
Main Huong Nguyen, Psychologin

Wie resilient seid ihr?

Diane und Main Huong machen diesmal auch einen Test mit euch: Wie resilient schätzt man sich selbst ein? Und natürlich gibt es wieder ganz viele Ideen für Übungen und Dinge, die ihr alleine zuhause machen könnt.

"Von uns immer wieder die Inspiration dazu, nicht nur uns zuzuhören und dann weiter zu machen wie bisher, sondern selbst etwas zu tun: Schreibt doch mal drei Dinge auf, die heute gut gelaufen sind – und das 4-6 Wochen lang, damit sich euer Gehirn daran gewöhnt."
Diane Hielscher, Deutschlandfunk Nova

Schreibideen, Inspirationen und Übungen gibt es diese Woche wieder in Achtsam, diesmal geht es darum, was wir tun können, um resilienter zu werden, also: besser mit Krisen klar zu kommen.