FahrradsicherheitGadgets fürs sichere Radfahren

Mit dem Fahrrad durch die Stadt zu sausen, kann ziemlich gefährlich sein. Es gibt aber günstige und praktische Gadgets, mit denen ihr eure Tour sicherer machen könnt. Zum Beispiel mit leuchtenden Abstandhaltern, praktischer Regenklamotten und Gewichten für den Rock.

Mit verschiedensten Lichter und Lampen versuchen Radfahrer, im Straßenverkehr auf sich aufmerksam zu machen. Beispielsweise gibt es Bremslichter für Fahrräder, die stärker aufleuchten, wenn der Fahrer bremst. 

Nicht alle Fahrradlampen, die gekauft werden können, sind auch tatsächlich zugelassen - nur die, die eine Prüfnummer haben. Darauf solltet ihr unbedingt achten, wenn ihr euch eine neue Fahrradlampe zulegen möchte. 

Der optische Abstandhalter

Es gibt Laserrücklichter, die einen roten Streifen auf die Straße projizieren. In ungefähr anderthalb Metern Entfernung neben und hinter dem Rad leuchtet die Markierung auf dem Asphalt. Inzwischen gibt es viele verschiedene Modelle dieses optischen Abstandhalters. 

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Die Idee an sich findet unser Reporter Paulus Müller gar nicht schlecht. Ein großer Nachteil ist aber, dass Laserlichter im Straßenverkehr nicht zugelassen sind. Ein weiteres: Die Leuchtstriche sind, bei dem Modell, das Paulus sich besorgt hat, leider auf dem Asphalt nicht deutlich zu erkennen. 

Eine Alternative: Der klassische Abstandhalter, den man in der Nähe des Sattels befestigt und ausklappen kann. Paulus hat bei einer Fahrraddemo auch schon mal einen selbst gebastelten Abstandhalter gesehen: eine seitlich abstehende Klobürste, die hinten am Fahrrad befestigt war - zumindest übersehen Autofahrer das nicht mehr. 

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Regenklamotten sind hier auch ein gern gekauftes Fahrradaccessoire. Besonders schön sieht damit zwar kaum jemand aus, aber sie schützen vor dem Regen, der beim Fahrradfahren besonders unangenehm und störend ist. Meist sind Regenhosen recht schwer anzuziehen und dadurch unpraktisch, sagt Reporter Paulus. Es gibt eine neue Variante von Regenhosen - die Rainlegs - die nur die vordere Seite der Beine bedecken. Ähnlich wie die Überhosen, die sich Cowboys umschnallen. 

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Gewichte für den Flatterrock

Röcke und Radfahren kann eine schlechte Kombi sein, muss es aber nicht. Eine New Yorker Firma hat Skirt Weights - Gewichte für Röcke - entwickelt, die ein Hochflattern verhindern sollen. So um die 18 Dollar kostet ein Gewicht. Das geht aber auch viel günstiger erklärt Paulus. 

DIY-Gadget für den Rock

So funktioniert es: Wir nehmen ein Stück der Rückseite unseres Rocks zwischen unseren Beinen durch, legen eine Münze darauf und ein Stück Stoff des Rockvorderteils, dann ziehen wir ein Haargummi darüber. Schon haben wir aus unserem Rock einen praktischen Hosenrock gezaubert. Haargummi und Münze muss man aber natürlich dabei haben.