Haaaatschi!Wann eine Grippeimpfung am besten ist
Die Grippesaison hat offiziell begonnen. Im Schnitt infiziert sich jeder Fünfte. Bis es zur ersten richtigen Grippewelle kommt, dauert es in der Regel noch etwas. Wer sich impfen lassen möchte, sollte das zu einer bestimmten Zeit tun.
Überall hört man es langsam mehr Räuspern, Husten, Laufen – die Infekte sind wieder am Start. Auch für das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Grippesaison angefangen.
Damit meint das RKI die Zeit von Anfang Oktober bis Mitte Mai. Wobei im Januar und Februar der Höhepunkt ist – die Grippewellen. Dann sind die Infektionszahlen üblicherweise besonders hoch.
Impfung: Oktober und November
Wer sich impfen lassen möchte, sollte das am besten jetzt machen oder spätestens im November. "Der Schutz einer Impfung setzt über die ersten ein bis zwei Wochen kontinuierlich ein und hält dann etwa drei bis sechs Monate an, sodass man eigentlich ganz gut mit dem Schutz durch eine Saison kommt", sagt Christoph Spinner. Er ist der leitende Oberarzt der Infektiologie am Klinikum der TU in München. Eine Auffrischungsimpfung im Winter braucht es nicht.
Grippeimpfung: Für wen sinnvoll
Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die Grippeschutzimpfung unter anderem Menschen mit einer chronischen Erkrankung, mit Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen, Schwangeren, medizinischem Personal und Menschen über 60 Jahre.
Die Impfung wird auch Freund*innen und Familienmitgliedern empfohlen, die Kontakt zu Menschen aus den Risikogruppen haben, damit sich weniger anstecken.
"Man weiß inzwischen, dass Menschen, die gegen akute Atemwegserkrankungen geimpft sind, ein deutlich geringeres Risiko haben, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken."
Wer gegen Grippe geimpft ist, hat auch ein geringeres Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen. Einen ähnlichen Effekt zeigt sich auch bei der Corona-Impfung. Geimpfte Menschen haben deutlich seltener Post- und Long-Covid-Symptome wie das chronische Erschöpfungssyndrom.
Nach der Impfung kann es zu typischen Nebenwirkungen kommen wie Schmerzen an der Einstichstelle oder Kopf- und Gliederschmerzen.