Nonverbale KommunikationWie wir achtsam ohne Worte sprechen

Manchmal sagen wir so viel, obwohl wir gar nichts sagen - mit unserem Gesicht, unseren Händen, unserem Körper. Wie wir achtsamer mit dieser Art der nonverbalen Kommunikation umgehen können, darum geht es in dieser Podcastfolge.

Es gibt viele nonverbale Signale - nicht nur in Körpersprache oder Mimik, sondern auch in unserer Stimme, einer Berührung oder der Raumausnutzung. Diese Formen der Kommunikation spielen eine wichtige Rolle in zwischenmenschlichen Beziehungen und beeinflussen, wie wir uns selbst ausdrücken, Informationen interpretieren und auf andere reagieren.

Untersuchungen deuten darauf hin, dass etwa 93 Prozent der menschlichen Emotionen nonverbal und nur 7 Prozent verbal kommuniziert werden. Deswegen ist es besonders wichtig, auf die nonverbale Kommunikation zu achten.

"Wie oft passiert es, dass man im Hier und Jetzt sein will, es aber einfach nicht ist? Und das sieht man dann an der Haltung und am Blick."
Diane

Wenn Leute fragen, wie es geht, aber nicht wirklich interessiert an uns sind, merkt man das auch an ihrer nonverbalen Kommunikation, sagt Diane. Um achtsam mit der eigenen nonverbalen Kommunikation umzugehen, hat sie sich zusammen mit Main Huong die sogenannte Mimikresonanzforschung angeschaut.

"Da unterscheidet man verschiedene Arten von Gesichtsausdrücken. Einmal gibt es die Makroexpressionen und es gibt die Mikroexpressionen", sagt Main Huong. Die Makroexpressionen kommen voll zum Ausdruck, sie sind sehr deutlich, etwa ein strahlendes Gesicht. Die Mikroexpressionen hingegen seien schwerer zu erkennen.

Am Ende der Podcastfolge findet ihr wie immer eine Meditationsübung mit Main Huong.