Umgang mit StressAchtsam studieren

Plötzlich ist alles neu: Fachbegriffe, Umgebung, Regeln. Studieren fühlt sich anfangs oft wie pures Chaos an und kann ziemlich stressen. Später kann das auch so beim Start in den Job sein. Wie können wir lernen, besser damit umzugehen?

Psychologin Main Huong Nguyen und Moderatorin Diane Hielscher stellen für euch in unserem Podcast "Achtsam" eine kleine Toolbox zur Verfügung, um stressfreier durch solche Phasen zu kommen.

Was können wir selbst tun, um uns zu helfen?

An erster Stelle steht: Stress reduzieren. Wir können beispielsweise den Gedanken kultivieren: Ich kann alles lernen, was ich brauche – anstatt zu denken: Ich kann das alles nicht. Dass es wichtig ist, wie wir selbst über uns denken, zeigen auch Studien.

2007 wurde eine Studie bei Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Einer Gruppe wurde erklärt: Veränderung ist möglich und du formst dein Gehirn mit dem wie und was du lernst, berichtet Therapeutin Main Huong Nguyen. "Die andere Gruppe hat einfach Mathe gelernt. Und nach dem achtwöchigen Kurs hat man festgestellt, dass die Gruppe, die wusste, dass unser Gehirn formbar ist, bessere Mathenoten hatte."

"Die Art und Weise, wie wir über uns denken, hat einen Einfluss auf unsere tatsächlichen Leistungen."
Dr. Main Huong Nguyen, Psychologin und Therapeutin

Ein weiterer Schritt ist: Motivation. Wie motiviere ich mich dazu, Aufgaben zu erledigen – lernen, schreiben, recherchieren, mich für die Prüfung anmelden. Und wie schaffe ich es, die wichtigen Dinge nicht ständig aufzuschieben?

In dieser Folge unseres Podcasts "Achtsam" sprechen Main Huong Nguyen und Diane Hielscher außerdem darüber, wie wir nicht aufgeben und Krisen mit Achtsamkeit erfolgreich meistern können.