Prokrastinieren - das ist für viele während Schule und Studium ganz normal. Aber machen wir das auch noch, wenn wir älter werden?
Jein, sagt das Team hinter einer Studie im Journal of Personality and Social Psychology. Die Forschenden haben Langzeit-Daten von rund 3.000 jungen Erwachsenen in Deutschland ausgewertet. Die waren fast 20 Jahren lang immer wieder befragt worden.
Raus kam: Tatsächlich wird der Hang zum Prokrastinieren mit dem Alter etwas kleiner. Eine Besserung bringt vor allem der Wechsel von der Uni ins Berufsleben - das könnte daran liegen, dass es im Job einfach nicht mehr so leicht ist, Dinge aufzuschieben. Aber - so sagt es eine Psychologin aus dem Studienteam zur Süddeutschen Zeitung: Die Veränderung hängt vom Ausgangsniveau ab. Das heißt, aus einem Extrem-Prokrastinierer zu Schulzeiten wird später nicht das komplette Gegenteil.
