Japan steht zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren ohne Pandabären da.
China hat sein Staatseigentum, zwei junge Pandas, von dort abholen lassen. Bilder eines chinesischen Forschungszentrums zeigen, wie das Zwillingspaar dort in Transportkisten aus einem Flugzeug geholt wird.
Die Pandas waren zwar vor fünf Jahren auf japanischem Boden in einem Zoo in Tokio geboren worden. Aber der chinesische Staat hat die Eigentumsrechte an ausgeliehenen Tieren samt Nachwuchs.
Leihgabe als Form der Diplomatie
Die Leihgabe von Pandabären gilt als diplomatisches Wohlwollen der chinesischen Regierung.
Japans und Chinas Beziehungen sind derzeit auf einem Tiefpunkt, denn die neue japanische Ministerpräsidentin hat angekündigt, militärisch einzugreifen, sollte China die demokratisch regierte Insel Taiwan angreifen. China sieht Taiwan als eigenes Staatsgebiet an.
