Beim Spielen draußen eben mal eine archäologische Sensation entdecken - das kommt nicht oft vor.

Ist aber einer Zwölfjährigen in Hessen in der Wetterau passiert. Das Mädchen hatte beim Streifzug durch Wiesen einen schmutzigen Metallreif gefunden - und ihn mit nach Hause genommen. Ihre Mutter recherchierte dann im Netz, dass das ein keltischer Armreif sein könnte. Das Mädchen nahm das Fundstück deshalb mit in die Schule und zeigte es dort dem geschichtsbegeisterten Direktor. Der verständigte das Forschungszentrum Keltenwelt um die Ecke.

Inzwischen sind die Fachleute sicher: Der Metallreif aus der Wiese stammt aus der Eisenzeit - ist also etwa 2700 Jahre alt. Solche Schmuckstücke waren bei den Kelten meist Grabbeigaben. Und die Fachleute sind begeistert über den guten Zustand. Der Armreif lagert jetzt im Tresor der Keltenwelt und soll dort ab Ende des Monats ausgestellt werden.