Ein Ingenieursteam der Uni Rochester in den USA ist dem vielleicht einen Schritt näher gekommen – mit speziellen Aluminiumrohren. Deren Oberfläche wird chemisch verätzt und beschichtet. Es entstehen Nanostrukturen, die zum einen Wasser abstoßen, zum anderen aber auch Luft einschließen.
Wasserabweisende Rohre
Das führt dazu, dass die Rohre extrem wasserabweisend werden und in ihrem Inneren eine Luftblase bilden. Drückt man sie unter Wasser, flitschen sie praktisch wieder hoch. In ihren Experimenten haben die Forschenden mit Rohren von bis zu einem Meter Länge gearbeitet.
Solche superhydrophoben Materialien gab es zwar schon vorher. Bisher waren das aber eher Schäume oder Folien – also alles zu instabil. Aus Aluminiumrohren ließen sich vielleicht eher Schiffe bauen.
