Laut einer neuen Studie im Fachjournal Science passt sich die Mücke immer besser an die Insektengifte an, mit denen sie bekämpft werden kann. Das zeigen Erbgut-Analysen bei mehr als 1.000 Anopheles-darlingi-Mücken aus mehr als sechs Ländern.
Die Forschenden sind alarmiert - eigentlich hatten sie damit weniger gerechnet, denn in Südamerika gibt es weniger Anti-Malaria-Mückengift-Kampagnen als anderswo auf der Welt. Möglicherweise kommt die wachsende Resistenz über den Einsatz von Insektenschutzmitteln in der Landwirtschaft. Außerdem gibt es bei den Mücken eine große genetische Vielfalt, die ihnen generell bei Anpassungen hilft.
Das Studienteam hofft, mit seinen Ergebnissen die Malaria-Bekämpfung in Amerika zu verbessern. Jedes Jahr gibt es dort mehr als 600.000 Fälle - vor allem in Brasilien, Kolumbien und Venezuela.
