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Ich werde nächstes Jahr mehr Sport machen! Ich will mich gesünder ernähren! Und auf jeden Fall trinke ich weniger Alkohol! Die Liste lässt sich unendlich fortschreiben. Jedes Jahr ist es das Gleiche: Wir nehmen uns voller Überzeugung Sachen vor fürs neue Jahr und ein paar Tage später werfen wir die guten Vorsätze wieder über den Haufen. Das geht aber auch anders – und zwar mit Achtsamkeit.

Nachhaltige Veränderungen einleiten, das ist Thema dieser Achtsam-Folge. Die erste Frage, die ihr euch dafür stellen könnt: Warum will ich das eigentlich? Etwa, weil "man" das so macht? Weil das "besser für uns" ist? Versucht herauszufinden: Was steckt wirklich hinter dem Wunsch nach Veränderung?

Ziele gut definieren

Wenn ihr eure eigene Motivation ergründet habt und ihr bei dem Vorsatz bleibt, dann geht es an das Ziel selbst. Damit aus dem auch was werden kann, stellt euch Main Huong die sogenannte SMART-Formel vor. Nach der sollten Ziele, die wir uns setzen, folgende Kriterien erfüllen:

Sie sollten...

  • spezifisch,
  • messbar,
  • attraktiv,
  • realistisch
  • und terminiert

sein – smart also! Was genau mit den einzelnen Punkten gemeint ist und was ihr da beachten könnt, erklären euch Main Huong und Diane in der Sendung im Detail. Etwa:

"Realistisch sollten sie sein, also machbar. Mit den Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen. Mit der Zeit und den Mitteln, die wir haben. Wir können immer wieder prüfen: Geht das überhaupt?"
Main Huong Nguyen, Psychologin

Ein weitere guter Tipp der beiden: Formuliert eure Ziele als sogenannte "Annäherungsziele", nicht als "Vermeidungsziele". Nehmt euch also beispielsweise besser nicht vor: "Ich will keine Süßigkeiten mehr essen." Erfolg versprechender wäre: "Ich will jeden Tag drei Portionen Obst oder Gemüse essen."

Sich gesund halten, muss nicht in Stress ausarten

Außerdem haben Main Huong und Diane noch wissenschaftliche Erkenntnisse für euch im Gepäck, die eure guten Vorsätze entstressen und gute Laune machen. Spoiler: Ihr müsst euch gar nicht täglich stundenlang im Fitnessstudio quälen, wenn ihr das nicht wollt!

Main Huong bringt eine Studie mit, die sagt: 15 bis 20 Minuten intensiver Bewegung pro Woche sind schon mit einem 16- bis 40-prozentig geringerem Sterberisiko assoziiert. Und:

"Zweimal zwei Minuten intensive Bewegung am Tag, also vier Minuten insgesamt, kann die Gefahr für einen Herzinfarkt, Schlaganfälle und Krebs reduzieren. Ist das nicht cool?"
Main Huong Nguyen, Psychologin

Wie ihr euch jetzt schon erreichbare Ziele fürs neue Jahr setzen könnt – das hört ihr in dieser Achtsam-Episode. Einfach oben auf Play klicken und ganz achtsam lauschen...

Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter achtsam@deutschlandfunknova.de