Smartphone, Laptop, iPad... Hauptsache, man verpasst nichts und ist immer erreichbar. Aber puh... ist das anstrengend! Ist der Stress, dem wir uns da aussetzen, selbstgemacht? Aber wer bestimmt denn dann, dass wir so leben sollen? Zwei Experten diskutieren diese schwierige Frage aus...

Gerade aufgestanden, da schickt man auch schon die erste Mail. Auf dem Weg zur Arbeit erledigt man dann schnell schon ein paar Telefonate. Und im Urlaub? Klar, da ist man selbstverständlich auch erreichbar. Kennt ihr? Dann wisst ihr auch, wie anstrengend das ist. Aber mittlerweile ist das für viele von uns Alltag. Obwohl uns – meistens – kein Chef dazu verdonnert hat.

Die Beschleunigung des Alltags

Wo kommen diese Zwänge denn dann her? Dieser Frage gehen in unserem Hörsaal zwei Superhirne nach, unter dem Titel: "Selbstbestimmt handeln: Wie kann Aufklärung den Menschen von Bevormundung und Zwängen befreien?". Die beiden Superhirne sind die Geschichtswissenschaftlerin Ute Frevert und der Soziologe Hartmut Rosa.

"Die ständige Beschleunigung ist das Kennzeichen unserer Gegenwart."
"Jede und jeder von uns kann selbstbestimmt aussteigen aus dem Beschleunigungszirkus. Und das verdanken wir der Aufklärung."

Aufklärung im Jahr 2014

Die beiden Denker stritten sich am 28. Oktober 2013 in Berlin – auf Einladung der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Die Auseinandersetzung fand statt unter der großen Oberüberschrift "Die Gegenwart der Aufklärung".