KI nimmt uns die Jobs weg! Das ist derzeit die Sorge vieler. Es gibt aber auch Berufe, die als KI-sicher gelten: im Handwerk zum Beispiel. Eine Konditormeisterin erzählt von ihrem Alltag – und davon, wo der Chatbot auch ihr etwas hilft.

Sara Hofmann ist Konditormeisterin aus Hessen. Gemeinsam mit ihrem Mann ist die 34-Jährige gerade dabei, den Familienbetrieb zu übernehmen. Sara ist sich sicher, in einer Branche zu arbeiten, in der die Jobs nicht künftig von Künstlicher Intelligenz ersetzt werden: "Das Ganze heißt ja auch HANDwerk und nicht KIwerk. Von daher sind wir da, glaube ich, ziemlich safe, dass wir mit unseren Händen immer weiter arbeiten können und dürfen."

"Ich bin sehr überzeugt davon, dass die KI nicht so schnell Feinfühligkeit und Hände ersetzen wird."
Sara Hofmann, Konditormeisterin

Verteufeln will Sara Hofmann Künstliche Intelligenz aber nicht. Sie sieht darin durchaus auch eine Hilfe: "Vor allem in den Büro-, Verwaltungs- und administrativen Bereichen kann KI eine sehr, sehr große Hilfe sein. Wir sind da zurzeit auch ziemlich am Digitalisieren."

Wo KI im Handwerk supporten kann

Auch bei der Übernahme des Familienbetriebs setzt die Konditormeisterin hier und da auf KI. Denn damit ist viel Bürokratie verbunden. "ChatGPT wird mal schnell gefragt und spuckt einem dann eine Antwort aus. Dadurch können schon gewisse Kommunikationswege kürzer werden", erzählt sie.

"Alles, was bei Behörden länger dauert, bis man eine Rückmeldung bekommt, wird dann mal schnell bei ChatGPT eingegeben."
Sara Hofmann, Konditormeisterin

Die Konditormeisterin ist aber überzeugt: In der Produktion wird KI nur bis zu einem bestimmten Punkt unterstützen können – das Feintuning bleibt dem Menschen überlassen.

Shownotes
Sichere Handwerksberufe
KI backt keine Torten
vom 15. Oktober 2026
Moderator: 
Christoph Sterz
Gesprächspartnerin: 
Sara Hofmann, Konditorin