Wir haben zwei Reporter losgeschickt, einen Mann und eine Frau. Beide hatten die Aufgabe Komplimente zu verteilen und Reaktionen einzufangen.

Die Aufgaben waren einfach und für beide gleich. Unsere Reporter Julia Möckl und Johannes Döbbelt sollten mal Komplimente verteilen statt Fragen zu stellen. Zum Beispiel die schönen Augen loben oder ein Kleidungsstück. Und wer hätte es gedacht? Für viele ist es gar nicht so einfach, das Kompliment anzunehmen.

"Vielen Dank, huh - da bin ich jetzt rot."
Meike, Kellnerin, nachdem sie ein Kompliment bekommen hat

Julias Resumée: Am Ende ist es am Wichtigsten, dass ein Kompliment ehrlich rüberkommt. Das merkt die Person, die das Kompliment bekommt und freut sich. Und Julia hat sich dann auch noch gut gefühlt.

"Am liebsten bekommt man Komplimente von Freunden, weil da weiß man, ob's ernst gemeint ist."
David, dem Julia sagt, dass er schöne Augen hat

Johannes muss feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, fremde Menschen auf der Straße zu erreichen, um ihnen ein Kompliment zu machen. Und als es ihm doch gelingt, bekommt er diese Reaktion.

"Ich wollte Dir sagen, dass Du total schöne Augen hast."
Johannes Döbbelt, Reporter
"Ach, Dankeschön! Und jetzt?"
Dame mit schönen Augen

Johannes muss feststellen, es fällt ihm besonders schwer anderen Männern ein Kompliment zu machen. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten kommt die Sache dann doch ins rollen. Das Resumée von Johannes: Wer Komplimente mach, bekommt auch welche zurück.

"In Deutschland höre ich nicht allzu oft Komplimente."
Kanadier, der gerade in Deutschland lebt