Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium und Blei sind ungesund - und deshalb in Lebensmitteln und auf den Äckern nicht erwünscht.

Wenn sich die Stoffe aus belasteten Böden in Pflanzen angereichert haben, stellt sich daher die Frage: Wohin mit der Biomasse? Werden die Pflanzen verbrannt oder kompostiert, können die Schwermetalle wieder in die Umwelt gelangen. Eine Lösung für die Zukunft könnte nach Ansicht eines Forschungsteams von chinesischen staatlichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen ein Verfahren namens langsame Pyrolyse sein.

Dabei werden die belasteten Pflanzen allmählich und mit wenig Sauerstoff erhitzt, auf mehrere hundert Grad Celsius. Der Studie zufolge lässt sich so zum Beispiel Quecksilber größtenteils von der Biomasse trennen - weil es in die Gasform übergeht. Außerdem entstehen Kohle und Öl, die sich den Forschenden zufolge weiterverwerten lassen. Wichtig ist bei dem Pyrolyse-Verfahren allerdings eine effektive Luftreinigung. Und ausgereift ist das Ganze noch nicht