Auch wenn die Temperaturen gerade entspannt sind: Die Hitzewellen der letzten Wochen sind immer noch spürbar - und zwar an vielen Flüssen, die deshalb jetzt sehr wenig Wasser führen.

Deshalb darf aus mehreren Flüssen in Deutschland vorerst kein Wasser mehr entnommen werden - das gilt erst mal bis Ende September. In NRW sind besonders viele Flüsse betroffen: und zwar Sieg, Agger, Rur, Erft, Wupper und Ems. Laut der Bezirksregierung Köln sind die Pegelstände dort schon so niedrig wie sonst im Spätsommer. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro rechnen. Was erlaubt bleibt ist: Kleine Mengen mit einer Gießkanne oder einem Eimer zu schöpfen oder Weidetiere zu tränken.

Auch in anderen Regionen darf kein oder fast kein Wasser mehr entnommen werden, etwa im Kreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg oder im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen.