Das ist für Menschen und Natur gesünder. Doch weniger Luftverschmutzung hat auch einen Nebeneffekt: Es wird wärmer. Das liegt an bestimmten Luftschadstoffen, die Schwefel oder Stickstoff enthalten. Sie können Sonnenstrahlung streuen, reflektieren und zur Wolkenbildung beitragen. Das kühlt die Erde. Ein Forschungsteam aus China hat jetzt anhand von konkreten Beispielen berechnet, wie stark es sich auswirkt, wenn diese Art Luftverschmutzung weniger wird - für die Zeit zwischen 2013 und 2023.
In Summe führte die bessere Luftqualität zu einer Erwärmung von 0,044 Grad. Das klingt nach wenig, ist aber relevant. Dabei macht sich vor allem bemerkbar, dass China viel gegen Luftverschmutzung getan hat. Aber es spielt auch eine Rolle, dass Schiffe auf den Weltmeeren nicht mehr mit schwefelhaltigem Schweröl fahren dürfen.
Die Studie dazu ist im Fachjournal PNAS erschienen. Wenn die Luft sauberer ist, können Solaranlagen mehr erneuerbaren Strom erzeugen.
