Das sagt jedenfalls ein internationales Forschungsteam im Fachmagazin Proceedings of the Royal Society B. Das Team vor allem aus Sprachforschenden hat die Klick-Laute von Pottwalen genauer ausgewertet. Die werden auch Codas genannt. Sie wurden zwar schon früher untersucht, aber nur auf ihren Rhythmus hin. Jetzt hat das Forschungsteam auch die Tonhöhe und Tonlänge analysiert und sagt: Da gibt's sehr enge Parallelen zur menschlichen Sprache.
Denn ähnlich wie wir den Klang von Vokalen verändern, können offenbar auch die Wale ihre Klick-Laute variieren. Die Forschenden sprechen von a-Codas und i-Codas und sagen, dass die Kommunikation von Pottwalen nicht nur rhythmisch ist, sondern komplexer - eben mit ganz unterschiedlichen Tonhöhen und Tonlängen. Das wurde früher wohl nicht entdeckt, weil Pottwale vor allem in großer Tiefe kommunizieren.
Die Forschenden sagen außerdem: Unter allen analysierten tierischen Kommunikationssystemen ähneln die Codas der Pottwale am ehesten der menschlichen Lautsprache.
