Denn die Information bleibt zwar auf dem Handy gespeichert, prägt sich aber schlechter ins Gedächtnis ein. Ein Forschungsteam aus den USA hat das in mehreren Experimenten untersucht, mit insgesamt fast 900 Teilnehmenden. Die sollten sich Bilder entweder nur ansehen oder zusätzlich einen Screenshot machen. Danach sollten sie die Bilder in Tests wiedererkennen. Und das klappte nach einem Screenshot schlechter.
Die Forschenden erklären das so: Wenn wir nur schnell eine Aufnahme vom Bildschirm machen, schließen wir eine Sache auch innerlich schneller ab. Das senkt die Aufmerksamkeit und die Gedächtnisleistung.
Oft füllen dann Unmengen von Bildern den Handy-Speicher und machen zusätzliche Arbeit beim Durchgehen. Das Forschungsteam empfiehlt daher: nur einzelne Screenshots machen und die auch gezielt nachbearbeiten, wenn man sich Dinge merken will.
