Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Menschen, die später Freunde werden, ticken oft schon vorher ähnlich im Kopf +++ Schweinelunge in hirntoten Menschen verpflanzt +++ Anstieg der Lebenserwartung in wohlhabenderen Ländern wird langsamer +++
Wenn wir vergleichbar ticken, ist das oft ein gutes Zeichen für Freundschaft. Auch Hirnscans zeigen: Gehirne von Freunden reagieren ähnlich. Die Frage lautet nun aber: Was war zuerst da? Die Freundschaft oder die ähnlichen Hirne?
An verschiedenen Orten in Großbritannien gab es zuletzt heftige Proteste vor Hotels, in denen Asylsuchende untergebracht sind. Die britische Regierung hat nun darauf reagiert: Sie hat angekündigt, Asylanträge künftig schneller zu bearbeiten.
In Chicago und Köln treffen sich Menschen in sogenannten Scream Clubs, um gemeinsam zu schreien. Das Ziel ist es, Stress und belastende Themen loszuwerden. Ein Neurowissenschaftler vergleicht Schreien mit einer Explosion, bei der Spannung entladen wird.
Als Bastian Hauck erfährt, dass er Diabetes hat, bleibt ihm keine Zeit, sich in Wut oder Trauer zu verlieren. "Man musste ja ganz, ganz schnell ganz viel lernen über Ernährung, Insulin etc. Die Frustration oder das Nachdenken, das kam erst später."
Hitlergrüße, rechtsextreme Lieder, rassistische Äußerungen: 2024 entließ die Bundeswehr 97 Soldaten aufgrund solcher Vorfälle. 2023 waren es noch 62. Der Wehrbeauftragte kritisiert, dass die Bundeswehr zu lange brauche, um Verdachtsfälle zu prüfen.
Es läuft nicht rund. Deshalb hat Friedrich Merz gestern hochrangige Unionsvertreter ins Kanzleramt geladen. Es ging um Kommunikation und strittige Reformen. Nach der Sommerpause wird es kontroverser, und es geht wieder mehr um die Innenpolitik.
Ihr macht eine lange Wanderung und müsst aufs Klo. WC-Häuschen Fehlanzeige. Bei der Notdurft draußen gibt es allerdings einiges zu beachten – in Schweden bietet der Wanderverein STF sogar eine Prüfung an: Am Ende winkt die sogenannte Braune Karte...
Aufwachen, grübeln, nicht wieder einschlafen können – und zwar zwischen 3 und 5 Uhr in der Nacht. Viele kennen dieses Phänomen als sogenannte Wolfsstunde. Es gibt verschiedene Gründe dafür, weiß die Schlafforscherin Christine Blume.
Sechs Stunden Medienkonsum am Tag ist bei Kindern und Jugendlichen keine Seltenheit. Der Suchtbeauftragte Hendrick Streeck will daher eine strikt abgestufte Altersgrenze für Social Media einführen. Wie diese aussehen könnte.