Hotel, Ferienwohnung oder Camping – daneben gibt es noch unzählige andere Arten Urlaub zu machen. In der Ab 21 erklärt ein Zukunftsforscher, warum es unterschiedliche Reisetypen gibt und wie sich die Art Urlaub zu machen verändert hat. Außerdem erzählen Tamara und Jenny, warum Vanlife am besten zu ihnen passt.

"Wenn man nichts bucht, ergeben sich spontan die besten Möglichkeiten."
Tamara über Vanlife und Backpacking

Tamara und Jenny haben sich bei einem Trip durch Argentinien angefreundet. Tamara war mit dem Rucksack in Südamerika unterwegs und wollte viele neue Städte und Menschen kennenlernen. Jenny hatte vor, mit ihrem Hund in einem Bus die Natur vor Ort zu erkunden. Doch bei einem gemeinsamen Kaltgetränk in Buenos Aires haben sich die beiden Frauen so gut verstanden, dass sie ihre Reise zusammen im Van fortgesetzt haben. Für die Podcasterinnen ist das inzwischen die beste Art zu verreisen, auch wenn das nicht immer so war.

Tamara und Jenny (l.) in ihrem Van in Südamerika, in der Mitte Jennys Hund.
© Tamara und Jenny
Tamara und Jenny (l.) in ihrem Van in Südamerika, in der Mitte Jennys Hund.

Reisetypen verändern sich im Laufe des Lebens

Wohin und auf welche Art und Weise wir am liebsten verreisen, hängt auch von der Lebenssituation ab, in der wir uns gerade befinden, sagt der Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt. Er beschäftigt sich viel mit den Themen Freizeit und Reisen. Dass Tamara und Jenny sich im Urlaub gefunden haben und gemeinsam mit dem Bus unterwegs waren, passt zum Zeitgeist, so seine wissenschaftliche Beobachtung.

"Ich kann wissenschaftlich nachweisen, dass immer mehr Menschen es bevorzugen, mit einem Van in den Urlaub zu fahren."
Ulrich Reinhardt, Zukunftsforscher

Im Podcast erklärt Ulrich Reinhardt, wie die Corona-Pandemie unsere Art zu verreisen verändert hat. Außerdem verrät er, warum die meisten von uns auf ein bisschen Alltag im Urlaub nicht verzichten können.

Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt
© stiftungfuerzukunftsfragen
Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt.

Mehr zum Thema:

Wissenswertes zum Urlaub 2021:

  • Wer in diesem Jahr einen Urlaub in Deutschland plant, der sollte sich vorher auf der Seite des Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes über die jeweiligen Regeln in den Bundesländern informieren.
  • Für Urlaube im Ausland ist ein Blick auf die Seiten des Auswärtigen Amtes ratsam. Eine Übersicht über alle Risikogebiete findet sich beim Robert Koch Institut (RKI).
  • Wer Urlaub machen will, kommt um die Delta-Variante nicht herum. Deutschland liegt bei der absoluten Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dieser Variante des Coronavirus auf Platz vier (Stand: 08.07.2021). Expert*innen vermuten, dass sich daraus, in Kombination mit Meldungen weltweit, Rückschlüsse auf das Risiko ziehen lassen, sich im Urlaub mit dieser Virus-Variante zu infizieren. Reisen in Länder wie Portugal oder Großbritannien, in denen Delta weit verbreitet
    ist, wurden deshalb in der Vergangenheit eingeschränkt.

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