Maria und Sandra waren Teenie-Mütter - vor langer Zeit. Ihre Töchter sind inzwischen erwachsen. Und Julia, 16 Jahre alt, wollte unbedingt nach der Schule Mutter werden. Aber nachdem sie ein Baby-Praktikum gemacht hat, hat sie sich doch fürs Erste dagegen entschieden. In Eine Stunde Liebe ab 20 Uhr erzählen die drei, wie es ist, als Teenager ein Baby zu bekommen oder sich eins zu wünschen.

Ungefähr 4000 Minderjährige werden in Deutschland jedes Jahr schwanger, die meisten davon ungewollt. Teenager aus unterprivilegierten Verhältnissen sind nicht nur fünfmal stärker betroffen als andere. Sie entscheiden sich auch häufiger für das Baby, trotz der ungewissen Zukunft. Das ist die aktuelle Situation.

Nach der Schule ein Kind

Aber Teenie-Mütter gab es auch schon Generationen vor uns. Maria Meier ist eine von ihnen. Geboren 1955, ist sie mit 17 Jahren ungewollt schwanger geworden. Sie hat sich damals dafür entschieden, das Baby zu bekommen. Heute ist ihre Tochter 42 Jahre alt. Oder Sandra Gaus auch sie eine ehemalige Teenie-Mutter. Ihre Tochter ist heute 21 Jahre alt.

Und dann ist da noch Julia, 16 Jahre alt. Sie wollte nach der Schule unbedingt direkt Mutter werden. Alle drei reden darüber, wie es ist, als Teenager ungewollt schwanger zu werden und - und warum man sich als Teenager ein Baby wünscht.