Jedes Jahr dasselbe Spiel: Es ist schon lange Tradition, dass Berlinale-Direktor Dieter Kosslick gut eine Woche vor Festivalbeginn die Presse zusammen trommelt, um die letzten Festival-Geheimnisse in Sachen Filme, Themen und Stars zu verkünden. Heute allerdings zum letzten Mal.

Die Tradition endet heute, am 29. Januar 2019. Denn die diesjährigen 69. internationalen Filmfestspiele von Berlin, die am 7. Februar starten, sind die letzten unter der Leitung von Dieter Kosslick. Im kommenden Jahr wird der bisherige Locarno-Chef Carlo Chatrian die Leitung der Berlinale übernehmen. 

Kossliks letzte Berlinale als Chef

Also ist es heute auch das letzte Mal, dass Dieter Kosslick auf seine sympathisch verpeilte Art durch eben diese Pressekonferenz führt, um vor den anwesenden Journalisten noch den einen oder anderen Star-Namen fallen zu lassen. Eine Stunde Film ist mit dabei. 

Dieter Kosslik bei der Berlinale-Presskonferenz 2019
© Tom Westerholt
Dieter Kosslik bei der Berlinale-Pressekonferenz 2019

Doku über Amerikas Superreiche

Unser Reporter Yannic Hannebohn hat für uns in New York die Dokumentarfilmerin Lauren Greenfield getroffen, deren neueste Doku "Generation Wealth" diese Woche anläuft. Darin geht um die Frage, wie und warum so wenige Amerikaner einen so großen Teil des Reichtums besitzen, was diese Superreichen für Menschen sind und wie das viele Geld sie verändert hat.

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Tragikomödie "Green Book"

Auch neu im Kino ist diese Woche die fünffach Oscar nominierte Tragikomödie "Green Book", in der Viggo Mortensen einen italo-amerikanischen Rausschmeißer spielt, der Anfang der 60er Jahre plötzlich für einen hoch gebildeten, intellektuellen, schwarzen Jazzpianisten (Mahersala Ali) als Chauffeur und Assistent arbeitet. Eine wahre Geschichte mit - für die damalige Zeit - extrem vertauschten Rollen. 

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"The Mule" & "Killing Eve"

Dazu startet auch Clint Eastwoods neuester Film "The Mule", ebenfalls nach einer wahren Geschichte. Wie oft in seinen Filmen spielt Eastwood die Hauptrolle wieder selbst: den 80jährigen Drogenkurier Leo Sharp.

Außerdem werfen wir einen ersten Blick in die Serie "Killing Eve", mit der Golden-Globe-Moderatorin Sandra Oh einen ebensolchen gewonnen hat. Sie spielt eine von der Schreibtisch-Arbeit genervte und gelangweilte Mitarbeiterin des amerikanischen Geheimdienstes, die plötzlich Bekanntschaft mit einer Profi-Killerin macht. Das findet sie spannend, bis sie herausfindet, wer ihr Opfer sein soll.